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<title>Newsfeed von Ministerpraesident Roland Koch</title>
<link>http://www.roland-koch.de/</link>
<description>Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen des Hessischen Ministerpraesidenten Roland Koch</description>
<language>de</language>
<copyright>Roland Koch</copyright>
	<item>
		<title>Ministerpräsident Roland Koch bestürzt über Tod von World Vision-Mitarbeitern</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Ministerpraesident-Roland-Koch-bestuerzt-ueber-Tod-von-World-Vision-Mitarbeitern/1268232386.html</link>
		<description>Koch: Hinterhältiger Anschlag - Wunsch nach Fortführung der langfristigen und nachhaltigen Entwicklungsprojekte</description>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:46:26 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[Der Hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch hat heute mit gro&szlig;er Best&uuml;rzung die Nachricht aufgenommen, dass ein B&uuml;ro der Hilfsorganisation World Vision in Pakistan Ziel eines gewaltsamen Anschlags wurde. <br><br>Bei dem Terrorakt sind sechs pakistanische World Vision-Mitarbeiter get&ouml;tet und f&uuml;nf weitere verletzt worden. Koch sprach dem Vorstandsvorsitzenden von World Vision Deutschland, Christoph Waffenschmidt, in einem Brief sein Mitgef&uuml;hl aus: &quot;Ich empfinde diesen hinterh&auml;ltigen Anschlag als sehr schmerzlich, zumal ich mich erst k&uuml;rzlich pers&ouml;nlich von den Bem&uuml;hungen Ihrer Organisation vor Ort in Friedrichsdorf &uuml;berzeugen konnte. Die Arbeit dieser gr&ouml;&szlig;ten internationalen Hilfsorganisation in Hessen ist unentbehrlich f&uuml;r langfristige und nachhaltige Entwicklungsprojekte, und ich m&ouml;chte Sie ermuntern, diese auch trotz des Anschlags weiter mit Energie und Stehverm&ouml;gen fortzuf&uuml;hren.&quot;<br><br>Ministerpr&auml;sident Koch hatte die Hilfsorganisation World Vision an Ihrem Deutschland-Sitz in Friedrichsdorf am 25. Februar im Rahmen einer Hessenreise besucht und sich &uuml;ber deren Entwicklungsarbeit informiert. <br><br>&#8222;Ich w&uuml;nsche Ihnen und Ihrer gesamten Organisation, dass Sie diese und &auml;hnliche schwierige Situationen &uuml;berwinden werden und Ihre verdienstvolle Arbeit auch weiterhin die gew&uuml;nschte Wirkung entfalten kann&#8220;, so Koch abschlie&szlig;end.]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Ministerpräsident Koch von Singapurs Premierminister Lee empfangen</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Ministerpraesident-Koch-von-Singapurs-Premierminister-Lee-empfangen/1268050230.html</link>
		<description>Gespräche auch mit dem Finanz- und dem Handelsminister</description>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:10:30 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen seines Besuches in Singapur ist der Hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch von Premierminister Lee Hsien Loong im Pr&auml;sidentenpalast Istana zu einem Gespr&auml;ch empfangen worden. Dabei ging es nach Angaben von Hessens Regierungssprecher Dirk Metz um die weitere Intensivierung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen des s&uuml;dostasiatischen Landes zu Deutschland und Hessen, die von Lee als sehr eng und freundschaftlich bezeichnet wurden. Das Gespr&auml;ch mit Lee, dessen Vater Lee Kuan Yew das Land 1959 in die Unabh&auml;ngigkeit gef&uuml;hrt hatte, bildete den H&ouml;hepunkt des Besuches Kochs in dem wirtschaftlich sehr erfolgreichen und aufstrebenden Staat, der zur politischen und wirtschaftlichen Drehscheibe in S&uuml;dostasien geworden ist.<br><br>&quot;Singapur ist gro&szlig; genug, dass es als eine wichtige Stimme Asiens anerkannt wird - und klein genug, dass es von allen akzeptiert wird&quot;, hob Koch bei einer Hessen-Pr&auml;sentation hervor, zu der die deutsch-singapurische Handelskammer geladen hatte. Dabei warb Koch vor Vertretern heimischer Unternehmen intensiv darum, Hessen als Ausgangspunkt zur Erschlie&szlig;ung des deutschen und europ&auml;ischen Marktes zu nutzen. Schon jetzt verf&uuml;gen zahlreiche Unternehmen aus der Metropole &uuml;ber Vertretungen in Hessen. Umgekehrt wollen die rund 40 Vertreter der hessischen Wirtschaft und des Finanzplatzes Frankfurt, die den Ministerpr&auml;sidenten begleiten, die Reise nutzen, um engere Kontakte zu Wirtschaft und Hochschulen in Singapur zu kn&uuml;pfen. Ausdr&uuml;cklich warben die Verantwortlichen des erfolgreichen Stadtstaates um das Engagement auch kleinerer und mittlerer Betriebe aus Hessen. Nach einer Helaba-Studie zu den Beziehungen des Finanzplatzes Frankfurt zu den Finanzstandorten Asiens kommt Singapur im Ranking hinter Hongkong auf Platz 2. Singapur ist zudem bereits jetzt Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Handelspartner in S&uuml;dostasien, Deutschland umgekehrt gr&ouml;&szlig;ter Handelspartner Singapurs in Europa.<br><br>Zu Beginn seiner Gespr&auml;che in dem pulsierenden Stadtstaat war Koch mit Finanzminister Tharman Shanmugaratnam und Handelsminister Lim Hng Kiang zusammengetroffen. Dabei ging es insbesondere um die Konsequenzen aus der Weltwirtschaftskrise und die Entwicklung der Finanzindustrie in Europa und Asien, aktuell aber auch um die Bew&auml;ltigung der Griechenland-Krise. Koch zeigte sich davon &uuml;berzeugt, dass Griechenland den Gro&szlig;teil seiner Probleme selbst l&ouml;sen k&ouml;nne und werde, wies zur Einordnung darauf hin, dass Hessen &uuml;ber ein h&ouml;heres Bruttosozialprodukt als Griechenland verf&uuml;ge.<br><br>Singapur, bei nur 5 Mio. Einwohnern das zweitreichste Land der Region nach Japan, hatte vor der Finanz- und Wirtschaftskrise Wachstumsraten zwischen 7 und 10 Prozent erzielt, nach einem R&uuml;ckschlag von minus 6 Prozent im vergangenen Jahr soll es in 2010 mit plus 4 Prozent wieder sp&uuml;rbar aufw&auml;rts gehen.<br><br>Singapur ist nach Indien die zweite Station auf der Asien-Reise von Ministerpr&auml;sident Koch, die ihn au&szlig;erdem nach Tokio und Osaka in Japan f&uuml;hren wird. Neben hessischen Wirtschaftsvertretern begleiten Vertreter der Landtagsfraktionen den Regierungschef.]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Ministerpräsident besucht hessische Tsunami-Hilfsprojekte in Südostindien</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Ministerpraesident-besucht-hessische-Tsunami-Hilfsprojekte-in-Suedostindien/1267885032.html</link>
		<description>Koch: "Hessische Spendengelder sind gut angelegt"</description>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:17:12 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[F&uuml;nf Jahre nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean hat der Hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch mehrere Fischerd&ouml;rfer im s&uuml;dostindischen Bundesstaat Tamil Nadu besucht, in die seinerzeit in Zusammenarbeit mit der Karl-K&uuml;bel-Stiftung aus Bensheim 1,6 Mio Euro Spendengelder aus der Aktion &quot;Hessen hilft den Flutopfern&quot; geflossen waren. &quot;Es ist beeindruckend, &uuml;berzeugend und ermutigend, was durch diese Hilfe zur Selbsthilfe entstanden ist, die Gelder sind sehr sinnvoll genutzt worden und wirken ausgesprochen nachhaltig&quot;, war Koch au&szlig;erordentlich angetan.<br><br>Vor f&uuml;nf Jahren waren in den f&uuml;nf Orten am Indischen Ozean fast alle H&auml;user zerst&ouml;rt oder besch&auml;digt worden, Zeltst&auml;dte, Ruinen und kaputte Boote pr&auml;gten die Landschaft. Zahlreiche Tote wurden beklagt. Koch hatte sich damals bewusst entschieden, eine sehr konkrete Hilfsaktion in Verbindung mit  der s&uuml;dhessischen Stiftung zu initiieren, die seit mehr als 30 Jahren Entwicklungshilfeprojekte mit regionalen Tr&auml;gern  in Indien steuert und mit Land und Leuten vertraut ist. Viele Privatleute spendeten, Vereine und Schulen stellten sehr vielf&auml;ltige Aktionen in den Dienst von &quot;Hessen hilft den Flutopfern&quot;.  &quot;Heute kann ich dankbar feststellen, dass die Spenden wirklich vor Ort angekommen sind und bis heute gute Wirkung zeigen&quot;, betonte der Ministerpr&auml;sident in Paramankeni, rund 120km s&uuml;dlich von Chennai, dem fr&uuml;heren Madras.<br><br><img src="http://www.roland-koch.de/data/images/IMG00033-20100306-1205_2.jpg" alt="Roland Koch beim Besuch einer Schule im südindischen Paramankeni" title="Roland Koch beim Besuch einer Schule im südindischen Paramankeni"><br><br>Kurzfristig waren seinerzeit mit den Mitteln aus der vom Land, den hessischen Zeitungsverlagen und Radio FFH getragenen Aktion nach dem Seebeben am 26. Dezember 2004 Notunterk&uuml;nfte bereit und Nahrung und Kleidung zur Verf&uuml;gung gestellt worden. Im Rahmen des Wiederaufbaus flossen die gesammelten Gelder danach in den Bau von H&auml;usern, Brunnen, Kindergarten, Gemeinschaftszentren und Abendschulen gebaut, mit den durch &quot;Hessen hilft&quot;. Au&szlig;erdem konnten rund 190 Boote nebst Netzen und Au&szlig;enbordmotoren angeschafft werden, so dass die Einheimischen sich wieder ihren Lebensunterhalt als Fischer verdienen k&ouml;nnen: &quot;Die Hilfe war sehr konkret, sie wirkt bis heute - und hat sehr zur Stabilit&auml;t in den D&ouml;rfern beigetragen. Und die Menschen verbinden diese praktizierte N&auml;chstenliebe auf herzlichste Weise mit Hessen, mit Deutschland&quot;, so Koch.<br><br>Die Bev&ouml;lkerung bereitete der hessischen Delegation nach Landessitte einen &uuml;beraus herzlichen Empfang. Koch und die ihn begleitenden Parlamentarier wurden mit fr&ouml;hlicher Musik, Blumen und T&uuml;chern willkommen gehei&szlig;en, bevor sie sich einen umfassenden &Uuml;berblick des Wiederaufbaus verschaffen konnten.<br><br>S&uuml;dostindien ist die erste Station des Regierungschefs auf seiner Asienreise, die ihn danach nach Singapur und Japan f&uuml;hren wird. Ab Singapur wird Koch von einer 40-k&ouml;pfigen Wirtschafts- und Finanzdelegation begleitet. Der Ministerpr&auml;sident will in Asien mithelfen, T&uuml;ren f&uuml;r hessische Unternehmen zu &ouml;ffnen, zudem stehen jeweils Gespr&auml;che mit der politischen F&uuml;hrung beider L&auml;nder auf dem Programm.]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Ministerpräsident Roland Koch auf Asien-Reise</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Ministerpraesident-Roland-Koch-auf-Asien-Reise/1267791173.html</link>
		<description>Delegationsreise vom 5. bis 12. März 2010</description>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:12:53 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[Der Hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch ist am Freitagmorgen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft nach Asien aufgebrochen. <br><br>Im Mittelpunkt der Reise, die ihn zun&auml;chst nach Singapur und dann in Japan (Tokio und Osaka) f&uuml;hrt, stehen politische und wirtschaftliche Gespr&auml;che. Auf der Hinreise wird die politische Delegation dar&uuml;ber hinaus der Region s&uuml;dlich der indischen Stadt Chennai einen Kurzbesuch abstatten. Auf dieses Gebiet konzentrierte sich die Aktion &#8222;Hessen hilft den Flutopfern&#8220; nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004.<br><br>Koch: &#8222;Wir wollen nach f&uuml;nf Jahren schauen, wie sich das Konzept der Hilfen in der betroffenen Region entwickelt hat.&#8220; Es seien &#8222;neue D&ouml;rfer entstanden, die Schulen und Gemeinschafteinrichtungen enthalten und die mit dem hessischen Geld in einen Zustand versetzt worden sind, dass bei all dem Leid und all den Opfern, die der Tsunami mit sich gebracht hat, ein zuk&uuml;nftiges Leben in diesen Gemeinschaften dort wieder m&ouml;glich ist. Ich bin sehr sicher, dass die Karl-K&uuml;bel-Stiftung, die unser Projektpartner in der Region war, dort Gutes geleistet hat.&#8220; <br><br>Gut 30 Wirtschaftsvertreter umfasst die Delegation, die den Ministerpr&auml;sident in Japan und Singapur begeleitet. Neben politischen Gespr&auml;chen mit Regierungsvertretern werden Tokio und Singapur als wichtige Finanzpl&auml;tze im Fokus stehen. Koch sieht seine Aufgabe als T&uuml;r&ouml;ffner f&uuml;r hessische Unternehmen und will gleichsam f&uuml;r Investitionen am Finanz- und Wirtschaftsstandort Frankfurt/Rhein-Main werben. &#8222;Wir sind ein Platz, der davon lebt, dass von uns aus die europ&auml;ischen M&auml;rkte gut zu erreichen und zu erschlie&szlig;en sind&#8220;, so Koch. Hessens wirtschaftliche St&auml;rke beruhe ganz entscheidend auf seiner Internationalit&auml;t und den hervorragenden Verbindungen in alle Welt. <br><br>Japan ist nach wie vor die zweitgr&ouml;&szlig;te Wirtschaftsmacht der Welt. Als eine der technologisch f&uuml;hrenden Nationen besitzt Japan eine hohe Innovationskraft, die politischen Beziehungen zwischen Hessen und dem Kaiserreich sind freundschaftlich und haben eine lange Tradition. Die Rhein-Main-Region hat sich zu einem Ballungszentrum japanischer Unternehmen entwickelt und beheimatet etwa 4.000 japanische Staatsb&uuml;rger und rund 200 Unternehmen.<br><br>Der Stadtstaat Singapur ist ein hochindustrialisiertes Land, dessen Hafen und Flughafen zu den weltweit gr&ouml;&szlig;ten Umschlagpl&auml;tzen im internationalen Waren- und Personenverkehr geh&ouml;ren. Als Drehscheibe S&uuml;dostasiens f&auml;llt Singapur eine Zentralfunktion zu. F&uuml;r den Ausbau der Beziehungen zu Hessen besteht gro&szlig;es Potenzial.]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Grundzüge moderner Staatsverwaltung</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Grundzuege-moderner-Staatsverwaltung/1267658448.html</link>
		<description>Betriebswirtschaftliche Regeln für effizientes staatliches Handeln</description>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 00:20:48 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[<em>ein Beitrag von Roland Koch in der Frankfurter Allgemeine Zeitung</em><br><br>1)	<br>Die &ouml;ffentliche Verwaltung erbringt in unserem Staatswesen respektable Leistungen. Es gibt keinen Grund, sie in ein schlechtes Licht zu r&uuml;cken. Dennoch steht sie vor gro&szlig;en Reformherausforderungen. Moderne Managementmethoden haben privaten Unternehmen in den letzten Jahrzehnten beachtliche Erfolge im Bereich der Effizienzsteigerung, der Erh&ouml;hung der Leistungsgeschwindigkeit und auch der Reduktion der spezifischen Kosten erbracht. Viele dieser Aufgaben liegen in der &ouml;ffentlichen Verwaltung noch vor uns. Hessen sieht sich hierbei in einer Vorreiterrolle, denn seit mehr als einem Jahrzehnt werden jedes Jahr beachtliche Meilensteine hin zu einer modernen kosteneffizienten Leistungsverwaltung durchlaufen.<br><br>Man sollte sich vergegenw&auml;rtigen, dass immer dann die Effizienz eines Unternehmens auf dem Pr&uuml;fstand steht, wenn es in eine wirtschaftliche Schieflage ger&auml;t. F&uuml;r diesen Fall gibt es 3 sehr allgemeine Managementregeln, die die Voraussetzung jeder Gesundung sind:<br><br>-	Es muss die traditionelle Komplexit&auml;t verringert und einfachere Strukturen geschaffen werden<br>-	Es m&uuml;ssen die Schwachstellen beseitigt oder aus der Struktur des Unternehmens ausgegliedert werden<br>-	Die vorhandenen St&auml;rken m&uuml;ssen gefestigt und ausgebaut werden.<br><br>2)	<br>Auf die &ouml;ffentliche Verwaltung umgesetzt entstehen daraus eine Reihe von Organisationsprinzipien, die nicht nur in ihrem Inhalt, sondern auch in ihrer Reihenfolge n&uuml;tzliche Schritte der Restrukturierung unter den obengenannten drei Kriterien darstellen sollen.<br><br>a)	Zun&auml;chst muss &uuml;berpr&uuml;ft werden, welche Aufgaben &uuml;berhaupt wirklich zum Kreis der &ouml;ffentlich zu erbringenden Leistungen geh&ouml;ren. Alles, was ohne Verlust der &ouml;ffentlichen Interessen durch Private erbracht werden kann, ist im &ouml;ffentlichen Dienst verzichtbar. Die Kriterien f&uuml;r diese Entscheidung werden aber nie statisch geschweige denn unstreitig sein. Der Ansatz selbst sollte aber nach meiner &Uuml;berzeugung nicht aufgegeben werden.<br><br>b)	Die vorhandenen &ouml;ffentlichen Aufgaben und Rechtsetzungsbefugnisse m&uuml;ssen so behutsam wie m&ouml;glich und so wenig b&uuml;rokratisch wie n&ouml;tig ausgestattet werden. Das bedeutet, dass die staatliche Verwaltung die Dichte ihrer Regulierung &uuml;berpr&uuml;fen muss. <br><br>c)	Die Werkzeuge der &ouml;ffentlichen Verwaltung m&uuml;ssen ein gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliches Ma&szlig; an Einheitlichkeit und Vernetzung aufweisen. Die Schaffung einer einheitlichen Informationstechnologie nach verbindlichen gemeinsamen Standards und als Voraussetzung zur interaktiven Verwaltungsarbeit ist unerl&auml;sslich.<br><br>d)	Die einheitliche Informationstechnologie schafft die Voraussetzungen, dass die traditionelle Form des kameralistischen Rechnungswesens aufgegeben und in die Grunds&auml;tze einer den Regeln des Handelsgesetzbuches entsprechenden doppischen Buchhaltung angepasst werden kann. Damit wiederum entsteht die Chance, die Bilanzierung der wirtschaftlichen Gesamtleistung der &ouml;ffentlichen Verwaltung. Ergebnis ist eine nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte und von unabh&auml;ngigen Pr&uuml;fern testierte Bilanz f&uuml;r die gesamte Wirtschaftseinheit Land. <br><br>e)	Eine auf die notwendigen Aufgabenstellungen reduzierte, von schlanken Regeln gef&uuml;hrte, einheitliche und mit betriebswirtschaftlichen Kennziffern versehene Verwaltung erm&ouml;glicht es dann, Verantwortung zu dezentralisieren und &uuml;ber vorgegebene Ziele zu f&uuml;hren. Diese Ziele zu definieren, bleibt das Recht des Parlaments und ist zugleich Organisationsgrundsatz der Aufgabendelegation durch die Mitglieder der Regierung.<br><br>Entlang diesen hier dargestellten Grunds&auml;tzen hat die Hessische Landesregierung seit Ende der 90er Jahre St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck die Modernisierung der &ouml;ffentlichen Verwaltung herbeigef&uuml;hrt. Dabei waren auch Probleme zu &uuml;berwinden. Mit der Vorstellung der ersten vollst&auml;ndigen Bilanz f&uuml;r das Land Hessen im Herbst des Jahres 2009 sind die Schritte Aufgaben&uuml;berpr&uuml;fung, Verringerung der Regulierung, Schaffung einer einheitlichen Datenverarbeitung und &Uuml;berf&uuml;hrung der wirtschaftlichen Steuerung in eine klassische betriebswirtschaftliche Rechnungslegung in allen ihren Elementen erf&uuml;llt. Jetzt ist es von den technischen Voraussetzungen m&ouml;glich, eine Landesregierung &uuml;ber Ziele zu f&uuml;hren. Der Weg dorthin wird Geduld erfordern und R&uuml;ckschl&auml;ge provozieren. Umso mehr erscheint es sinnvoll, zun&auml;chst noch einmal die Erfahrung der Hessischen Landesverwaltung zu schildern.<br><br><br>3)	<br>Jenseits der dargestellten Systematik hat die Hessische Landesregierung unter meinem Amtsvorg&auml;nger Hans Eichel bereits 1998 die Grundsatzentscheidung getroffen, die Hessische Landesverwaltung in Zukunft auf die Rechnungslegungssysteme der kaufm&auml;nnischen Buchf&uuml;hrung umzustellen. Mit meiner Regierungs&uuml;bernahme im Jahr 1999 haben wir den entsprechenden Rahmen zur Realisierung dieser Grundlagenentscheidung aufgebaut. <br><br>Dabei haben wir Aufgaben in der Landesverwaltung identifiziert, f&uuml;r die eine &ouml;ffentliche Leistungserbringung in dieser Form ganz oder zumindest in einem abgrenzbaren Bereich nicht notwendig ist, z.B. Staatsb&auml;der, Labore, Kliniken und Justizvollzugsanstalten. Solche Aufgaben k&ouml;nnen, wie die Universit&auml;tskliniken Gie&szlig;en und Marburg oder die JVA H&uuml;nfeld belegen, zumindest teilweise von privaten Anbietern erledigt werden.<br><br>Zudem haben wir mit einem klaren und harten Ansatz die Rechtsvorschriften im Land reduziert. Im Verlauf einer ersten Normpr&uuml;fungswelle konnten zun&auml;chst 15% der Rechtsverordnungen und 39 % der Verwaltungsvorschriften aufgehoben werden. Der gesamte Vorschriftenbestand des Landes wurde f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter nochmals um weitere 30 Prozent reduziert. Rechtsvorschriften werden auf 5 Jahre befristet, kontinuierlich &uuml;berpr&uuml;ft und in Einzelf&auml;llen sogar au&szlig;er Kraft gesetzt, wenn sie sich &uuml;berlebt haben.<br><br>Mit der Einf&uuml;hrung der Neuen Verwaltungssteuerung (NVS) und dem Einsatz moderner IT-Systeme und -Verfahren haben wir den Grundstein f&uuml;r eine moderne und effiziente Verwaltung gelegt. Mit der Einsetzung eines CIO (Chief Information Officer) und der &Uuml;bertragung von Schl&uuml;sselkompetenzen in diesem Bereich ist die strategische Neuausrichtung der Landesverwaltung im Bereich eGovernment gelungen. Durch die Konsolidierung heterogener IT-Infrastrukturen (Einrichtung eines zentralen Internet- und Intranet-Portals, Dokumentenmanagements und der Standardsoftware SAP f&uuml;r das Rechnungswesen und Personalverwaltung) befindet sich Hessen mit vielen privaten Konzernen vergleichbare Gr&ouml;&szlig;e auf ebenb&uuml;rtigen Niveau.<br><br>Durch eine konsequente Modernisierung des Haushalts- und Rechnungswesens kann Hessen auf eine vollst&auml;ndige kaufm&auml;nnische Rechnungslegung &uuml;ber die gesamte Landesverwaltung aufbauen. Dazu z&auml;hlt die Erstellung von Bilanzen der einzelnen Fachverwaltungen und ab 2009 auch die Erstellung einer konsolidierten Landesbilanz, die erstmals vollumf&auml;nglich die Verm&ouml;genslage des Landes Hessens ausweist.<br>Mit der Aufstellung eines fl&auml;chendeckenden Produkthaushalts (d. h. der Landtag bewilligt ein verbindliches Finanzvolumen f&uuml;r bestimmte Leistungen) ist zudem der Wandel von der Inputsteuerung zu einer Output-orientierten Steuerung vollzogen. Weitere Kernpunkte der Reform wie die Steuerung der Landesverwaltung durch die Landesregierung &uuml;ber Zielvorgaben und Zielvereinbarungen sowie durch ein Controlling der Leistungserbringung und der Budgetverwendung sind in die Wege geleitet worden.<br>In Hessen sind damit heute wesentliche Instrumente vorhanden, mit denen eine &ouml;ffentliche Gro&szlig;verwaltung mit ca. 150.000 Mitarbeitern gef&uuml;hrt werden kann.<br><br>4)	<br>Ob daraus dauerhaft die notwendige Effizienz bez&uuml;glich Leistungserbringung und Kosten der &ouml;ffentlichen Verwaltung wird, wird von der Bew&auml;ltigung weiterer Herausforderungen abh&auml;ngen.<br><br>a)	Mitarbeiter und F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten auf allen Ebenen bis hin zu den Ressortministern m&uuml;ssen den durch die neuen Systeme geschaffenen Wechsel bew&auml;ltigen und die sich damit bietenden Chancen ergreifen. Sie m&uuml;ssen akzeptieren lernen, dass Standards f&uuml;r Einheitlichkeit in der gesamten Verwaltung gesetzt sind, und gleichzeitig ihre Verantwortung f&uuml;r die eigenst&auml;ndige Zielsetzung und Standardisierung ihrer Prozesse &uuml;bernehmen. Erstmals werden die einzelnen F&uuml;hrungsebenen mit den jetzt vorhandenen Strukturen prinzipiell in die Verantwortung genommen, Entscheidung entlang von politischen und betriebswirtschaftlichen Parametern zu koordinieren. Dies &auml;ndert nichts daran, dass die Leistungen der &ouml;ffentlichen Hand politisch vorbestimmt sind, dies ver&auml;ndert nur die Verantwortung daf&uuml;r, mit sehr transparenten F&uuml;hrungsinstrumenten die h&ouml;chstm&ouml;gliche Leistungs- und Kosteneffizienz herbeizuf&uuml;hren und hinzunehmen, dass man bei dieser Zielerreichung weit mehr kontrollierbar ist. Gleichzeitig bietet dieses System den Vorteil durch klare Zielvorgaben stringente Handlungsleitlinien und -erwartungen zu formulieren und mittels moderner Controllinginstrumente den Zielerreichungsgrad und Umsetzungsperspektiven zu erkennen.<br><br>b)	Eine der gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten bei der Einf&uuml;hrung des modernen Verwaltungsmanagements ist Akzeptanz bei allen Bediensteten und F&uuml;hrungsebenen zu schaffen. Bei der Einf&uuml;hrung der Steuerungsinstrumente, insbesondere bei der Einf&uuml;hrung der NVS wurde den Mitarbeitern viel abverlangt. &]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Koch lud spontan "Piraten" zum Gespräch </title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Koch-lud-spontan-Piraten-zum-Gespraech-/1267029459.html</link>
		<description>Gespräch über Belange des Jugendschutzes im Internet</description>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:37:39 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[Eine L&uuml;cke im Terminplan von Hessens Ministerpr&auml;sident Roland Koch hat einem Dutzend Demonstranten von der Piratenpartei zu einem Gespr&auml;ch mit dem Regierungschef verholfen. <br><br>Als Koch am Dienstag einen Stand der &quot;Piraten&quot; vor der Staatskanzlei in Wiesbaden entdeckte, nutzte er eine noch nicht verplante halbe Stunde und lud deren Vertreter spontan zum Gespr&auml;ch bei Kaffee, Tee und Pl&auml;tzchen ein, wie Regierungssprecher Dirk Metz am Mittwoch berichtete. Thema war der Jugendmedienschutz-Staatsvertrages.<br><br>Die Piratenpartei k&auml;mpft f&uuml;r gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Freiheit im Internet. Koch versicherte deren Vertretern, er nehme das Thema Freiheit im Internet sehr ernst. Es m&uuml;ssten aber auch Kinder und Jugendliche vor gef&auml;hrlichen Inhalten gesch&uuml;tzt werden, daher sei eine G&uuml;terabw&auml;gung n&ouml;tig. <br><br>Metz sprach von einem sehr konstruktiven Gespr&auml;ch; er habe das Gef&uuml;hl gehabt, dass die Vertreter der Piratenpartei die Staatskanzlei nicht ohne eine gewisse Nachdenklichkeit verlassen h&auml;tten.]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Roland Koch fordert mehr Engagement für Menschenrechte</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Roland-Koch-fordert-mehr-Engagement-fuer-Menschenrechte/1267026729.html</link>
		<description>Hessischer Ministerpräsident zum erstmaligen "Tag der bedrängten und verfolgten Christen"</description>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 16:52:09 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[Der Hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch hat angesichts der zum Teil massiven Verfolgung von Christen in vielen Teilen der Erde zu mehr Engagement f&uuml;r Menschenrechte im Allgemeinen und die Religionsfreiheit im Speziellen aufgerufen. <br><br>Koch erl&auml;uterte, die westlichen Demokratien m&uuml;ssten sich in der internationalen Zusammenarbeit st&auml;rker als bisher f&uuml;r Religionsfreiheit einzusetzen. Das Thema gehe aber auch jeden einzelnen B&uuml;rger an. Er sei der Evangelischen Kirche in Deutschland deshalb sehr dankbar, dass sie den kommenden Sonntag erstmals zum &#8222;Tag der bedr&auml;ngten und verfolgten Christen&#8220; erkl&auml;rt habe. <br><br>&#8222;Religionsfreiheit ist ein sehr hohes Gut, dass f&uuml;r uns in Deutschland selbstverst&auml;ndlich ist und manchmal f&uuml;r zu selbstverst&auml;ndlich genommen wird. Wir d&uuml;rfen aber nicht vergessen, dass in vielen Teilen der Welt Menschen auch heute noch wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Dies d&uuml;rfen wir nicht schweigend hinnehmen&#8220;, so Koch<br><br>Der CDU-Politiker verwies auf die Lage christlicher Minderheiten in zahlreichen, vor allem muslimisch gepr&auml;gten Staaten. Als besonders extremes Beispiel nannte er dabei den Iran. Verfolgung von Christen gebe es aber nicht nur aus religi&ouml;ser Intoleranz, sondern auch aus ideologischen Gr&uuml;nden, zum Beispiel in Nordkorea. In diesen L&auml;ndern sei es Christinnen und Christen kaum m&ouml;glich, ihren Glauben auszu&uuml;ben. Sofern in diesen L&auml;ndern die Aus&uuml;bung des Christentums nicht generell verboten sei, seien die Christen B&uuml;rger zweiter Klasse, die systematisch benachteiligt, bei Religionsaus&uuml;bung vom Staat verfolgt oder von diesem gegen &Uuml;bergriffe nicht wirksam gesch&uuml;tzt w&uuml;rden. Koch verwies auf die zahlreichen bedr&uuml;ckenden Schilderungen von Attacken in muslimischen L&auml;ndern, die von Dem&uuml;tigungen und Beleidigungen bis hin zu k&ouml;rperlichen &Uuml;bergriffen reichten. Im Iran, einem der Staaten, in denen die Scharia, herrsche, drohe zum Beispiel beim &Uuml;bertritt zum Christentum gar die Todesstrafe. <br><br>Der Ministerpr&auml;sident machte aber auch deutlich, dass es nicht ausschlie&szlig;lich um die Situation von Christen gehe: &#8222;Menschenrechte gelten weltweit und universell und sie sch&uuml;tzen jede religi&ouml;se &Uuml;berzeugung.&#8220; So sei es f&uuml;r ihn selbstverst&auml;ndlich, dass Muslime in Deutschland Moscheen errichten d&uuml;rften. Umgekehrt m&uuml;sse es aber auch selbstverst&auml;ndlich werden, dass Christen in der T&uuml;rkei Kirchen errichten und ihren Glauben aus&uuml;ben d&uuml;rften. Bei seiner Reise in die T&uuml;rkei im vergangenen Jahr habe er daher mit dem Treffen mit dem Orthodoxen Patriarchen Bartholom&auml;us I. in Istanbul bewusst ein Zeichen setzen wollen. <br><br>Die westliche Staatengemeinschaft m&uuml;sse im Umgang mit Staaten, in denen keine Religionsfreiheit herrsche, deutlicher machen, dass sie dies missbillige. Dies m&uuml;sse auch bei der Gew&auml;hrung von Entwicklungshilfe ber&uuml;cksichtigt werden, so Koch abschlie&szlig;end.]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Koch ruft Union und FDP zur Ordnung</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Koch-ruft-Union-und-FDP-zur-Ordnung/1266497643.html</link>
		<description>CDU-Vize kritisiert schwarz-grüne Gedankenspiele - Hessischer Ministerpräsident warnt vor Verletzung des Koalitionsvertrags in der Atompolitik - FDP soll ihre Finanzpolitik korrigieren</description>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:54:03 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[CDU-Vize Roland Koch hat die Berliner Koalitionsparteien in scharfer Form zur Ordnung gerufen. <br><br>CDU, CSU und FDP sollten sich &quot;im Gegensatz zu den letzten Monaten als Einheit verstehen und auch so auftreten&quot;, sagte der Hessische Ministerpr&auml;sident dem &quot;Hamburger Abendblatt&quot; (Freitagsausgabe).  &quot;Bei allem Verst&auml;ndnis f&uuml;r die jeweils eigene Profilierung sollten wir nicht aus dem Auge verlieren, dass Koalitionen vom Vertrauen, vom Miteinander und davon leben, dass man zu dem gemeinsam Vereinbarten steht - und nicht davon, dass wechselseitig und andauernd abf&auml;llig &uuml;bereinander gesprochen wird.&quot; Die Koalition habe ein Mandat daf&uuml;r bekommen, das Land ordentlich zu regieren. Darauf h&auml;tten die Menschen ein Anrecht. <br><br>Koch mahnte Teile der CDU, sich nicht zum Spielball f&uuml;r schwarz-gr&uuml;ne &Uuml;berlegungen zu machen. &quot;Unsere politischen Gemeinsamkeiten mit der FDP sind bei weitem gr&ouml;&szlig;er als die mit den Gr&uuml;nen. Aber selbst jemand, der das pers&ouml;nlich anders sieht, sollte sein Verhalten danach ausrichten, dass CDU, CSU und FDP bis 2013 einen Koalitionsvertrag miteinander abgeschlossen haben&quot;, sagte Koch. Wenn sich einzelne aus der CDU dreidreiviertel Jahre vor Ablauf dieses Vertrages an schwarz-gr&uuml;nen Gedankenspielen beteiligten, sei das dem Vertrauensverh&auml;ltnis in der Koalition nicht zutr&auml;glich. Es spiegele auch nicht die Haltung der Mehrheit in der CDU wieder. <br><br>Koch warnte mit Blick auf die Energiepolitik davor, sich vom Koalitionsvertrag zu verabschieden. &quot;CDU, CSU und FDP haben sich auf die Laufzeitverl&auml;ngerung der vorhandenen Kernkraftwerke und darauf verst&auml;ndigt, dass nicht Ideologie oder k&uuml;nstliche Jahreszahlen dar&uuml;ber entscheiden, wie lange ein Kraftwerk am Netz bleibt, sondern der Sicherheitsstandard und die Technik&quot;, sagte Koch. &quot;Wir wollen sicherstellen, dass ein gro&szlig;er Teil der zus&auml;tzlichen Erl&ouml;se in die Entwicklung und bessere Nutzung erneuerbarer Energien gesteckt werden.&quot; Wer das nicht mittragen wolle, m&uuml;sse es sagen. Koch drohte: &quot;Jedenfalls werde ich nicht l&auml;nger schweigen, wenn weiterhin versucht wird, den Koalitionsvertrag und das Grundsatzprogramm der CDU mit ein paar Interviews  zu ver&auml;ndern.&quot; Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen (CDU) hatte zuvor auf einen schnelleren Atomausstieg gedr&auml;ngt.<br><br>Zugleich rief der stellvertretende CDU-Vorsitzende die FDP in Berlin dazu auf, in der Haushaltspolitik den Bogen nicht zu &uuml;berspannen. &quot;Wenn man die Finanzpolitik jahrelang aus der Opposition heraus betreiben musste und keinen Einblick in die B&uuml;cher hatte,  muss nicht jede Zahl oder Forderung der Pr&uuml;fung stand halten&quot;, so Koch. &quot;Wenn man aber dann in die Regierung gelangt, muss man sich -  wie die FDP in Hessen es &uuml;brigens in kurzer Zeit geschafft hat - auf der Basis der n&uuml;chternen Zahlen und Entwicklungen pragmatisch seiner Verantwortung nachkommen.&quot; Dies sei notwenig, auch wenn es &quot;die eine oder andere Korrektur gegen&uuml;ber der eigenen Programmatik mit sich bringt&quot;.]]></content:encoded>
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		<title>Ministerpräsident Roland Koch sprach mit Opel-Chef Nick Reilly</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Ministerpraesident-Roland-Koch-sprach-mit-Opel-Chef-Nick-Reilly/1265891667.html</link>
		<description>Koch: "Zügige Prüfung nach Recht und Gesetz - GM muss mehr Eigenkapital beisteuern"</description>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:34:27 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[Nach einem Gespr&auml;ch mit dem Pr&auml;sidenten von GM Europa und Vorsitzenden der Gesch&auml;ftsleitung der Adam Opel GmbH Nick Reilly hat der Hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch heute eine z&uuml;gige Pr&uuml;fung des GM-Antrages auf staatliche Unterst&uuml;tzung nach Recht und Gesetz angek&uuml;ndigt, wobei er eine gemeinsam koordinierte deutsche Antwort erwarte. <br><br>Dabei m&uuml;ssten Fragen der Vereinbarkeit mit EU-Recht wie der Zukunftsf&auml;higkeit des vorgelegten GM-Konzepts ebenso gepr&uuml;ft werden wie die Sicherstellung eines Ausschluss des Mittelabflusses in die USA. <br><br>In dem Gespr&auml;ch mit Reilly, an dem auch der Staatssekret&auml;r im Hessischen Finanzministerium, Thomas Sch&auml;fer, und der Staatssekret&auml;r im Hessischen Wirtschaftsministerium, Steffen Saebisch, teilnahmen, betonte Koch zudem, dass der Eigenanteil von GM am Sanierungskonzept deutlich erh&ouml;ht werden m&uuml;sse.]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Hessischer Ministerpräsident gratuliert Ministerpräsident Stefan Mappus zur Wahl</title>
		<link>http://www.roland-koch.de/Hessischer-Ministerpraesident-gratuliert-Ministerpraesident-Stefan-Mappus-zur-Wahl/1265798215.html</link>
		<description>Koch: "Ich freue mich auf gutnachbarschaftliche und freundschaftliche Zusammenarbeit"</description>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:36:55 +0100</pubDate>
		<content:encoded><![CDATA[Der Hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch hat Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus zu seiner Wahl im baden-w&uuml;rttembergischen Landtag gratuliert:<br><br>&quot;Ich freue mich auf eine gutnachbarschaftliche und freundschaftliche Zusammenarbeit. Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass er Baden-W&uuml;rttemberg auch k&uuml;nftig mit an der Spitze der deutschen L&auml;nder positionieren wird.&quot;<br><br>Koch dankte auch Mappus' Vorg&auml;nger G&uuml;nther Oettinger f&uuml;r die gute und enge Kooperation in den vergangenen f&uuml;nf Jahren und w&uuml;nschte beiden eine gl&uuml;ckliche Hand f&uuml;r ihre neuen &Auml;mter und Aufgaben.<br><br>&quot;Wir werden die ausgezeichnete Zusammenarbeit auch in der neuen Konstellation fortsetzen&quot;, so Koch.]]></content:encoded>
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